Safer Internet(Banking) Day – Wie man sich aktiv vor Betrug schützen kann

Die fortschreitende Digitalisierung bringt viele Vorteile, aber auch wachsende Risiken: Gerade mit der zunehmenden Nutzung von Internetbanking und digitalen Zahlungsdiensten steigt auch die Zahl der Betrugsversuche deutlich.
Tipps zum Schutz vor Online-Betrug

„Die Maschen der Betrügerinnen und Betrüger sind vielfältig. Deshalb informieren wir unsere Kundinnen und Kunden regelmäßig über aktuelle Betrugsversuche und haben gemeinsam mit der Polizei eine Broschüre mit praktischen Tipps für mehr Sicherheit im Internet zusammengestellt“, erklärt Förster. Die Broschüre liegt in den Filialen der HYPO NOE auf oder kann auf der Website heruntergeladen werden und enthält wertvolle Tipps wie:
Technik, die für mehr Sicherheit sorgt
PCs und Smartphones sollten regelmäßig mit Updates versorgt werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Sensible Tätigkeiten, wie Internetbanking sollten nicht über öffentliche Netzwerke, wie in Hotels oder Restaurants, sondern nur über eine sichere Internetverbindung, beispielsweise über ein VPN (Virtual Private Network) oder den Internetanschluss zu Hause, durchgeführt werden. Zusätzlich bieten Firewalls und aktuelle Virenschutzprogramme einen wichtigen Basisschutz.
Passwörter und Zugänge
Starke Passwörter mit mindestens zwölf Zeichen, bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, erhöhen die Sicherheit erheblich. Wo möglich sollte eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie etwa die HYPO NOE ID App, aktiviert werden.
Vorsicht im Umgang mit E-Mails und Rechnungen
Rechnungen sollten stets genau geprüft werden. Unbekannte oder unerwartete Zahlungsaufforderungen sollten gelöscht und nicht weiter beachtet werden. Anhänge oder Links in E-Mails, in denen Bankdaten oder Zahlungen gefordert werden, dürfen keinesfalls geöffnet werden. Auch E-Mails von Behörden oder Unternehmen sollten kritisch hinterfragt werden. Ist man unsicher, ist es am besten, direkt über offizielle Kanäle der Firma oder Behörde Kontakt aufzunehmen. Förster dazu: „Im Zweifelsfall ist es besser, einmal zu viel anzurufen oder Kontakt aufzunehmen als einmal zu wenig.“
Bank- und Zahlungsdaten
Der Einstieg ins Internetbanking sollte ausschließlich über die offizielle Website oder App der Bank erfolgen, nicht über Links in E-Mails oder SMS. Außerdem sollten Kundinnen und Kunden ihre Bankdaten, wie PIN-Codes oder Passwörter, keinesfalls an Dritte weitergeben.
Förster empfiehlt: „Sollte bereits ein Verdacht auf Betrug bestehen oder sensible Daten weitergegeben worden sein, am besten sofort die eigene Bank kontaktieren, um möglichen Schaden zu begrenzen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unseren Kundinnen und Kunden gerne zur Unterstützung zur Verfügung.“


