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Safer Internet(Banking) Day – Wie man sich aktiv vor Betrug schützen kann

Mann mittleren Alters mit weißem Hemd und grauem Anzug lehnt an einem Serverschrank.
6. Februar 2026

Die fortschreitende Digitalisierung bringt viele Vorteile, aber auch wachsende Risiken: Gerade mit der zunehmenden Nutzung von Internetbanking und digitalen Zahlungsdiensten steigt auch die Zahl der Betrugsversuche deutlich.


Internetbanking und digitale Services erleichtern den Alltag erheblich. Bankgeschäfte, die früher einen Filialbesuch erforderten, lassen sich inzwischen bequem online und unabhängig von Öffnungszeiten abwickeln. „Mit der zunehmenden Nutzung von Online-Diensten wie Internetbanking oder Echtzeitüberweisungen nehmen jedoch auch Betrugsversuche deutlich zu und werden immer professioneller – oft auch unterstützt durch den Einsatz künstlicher Intelligenz”, macht HYPO NOE Privatkunden-Bereichsleiter Matthias Förster anlässlich des Safer Internet Days am kommenden Dienstag, den 10. Februar 2026 aufmerksam.

Oft geben sich Betrügerinnen und Betrüger als Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Baufirmen, Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter oder – wie beim „Enkeltrick“ – auch als nahe Verwandte in Geldnot aus. Die Kontaktaufnahme erfolgt über verschiedene Kommunikationskanäle wie E-Mail, SMS, Anruf und WhatsApp mit der Bitte um eine Überweisung oder mit dem Ziel, an sensible Informationen zu gelangen, etwa durch die Aufforderung zur Weitergabe von Zugangsdaten, das Versenden gefälschter Rechnungen oder das Anfordern von Ausweis- und Identitätsdokumenten.

Tipps zum Schutz vor Online-Betrug

Mann mittleren Alters mit weißem Hemd und grauem Anzug lehnt an einem Serverschrank.
Fotocredit: HYPO NOE/Josef Bollwein
HYPO NOE Bereichsleiter für Digitalisierung und Retail Banking Matthias Förster

„Die Maschen der Betrügerinnen und Betrüger sind vielfältig. Deshalb informieren wir unsere Kundinnen und Kunden regelmäßig über aktuelle Betrugsversuche und haben gemeinsam mit der Polizei eine Broschüre mit praktischen Tipps für mehr Sicherheit im Internet zusammengestellt“, erklärt Förster. Die Broschüre liegt in den Filialen der HYPO NOE auf oder kann auf der Website heruntergeladen werden und enthält wertvolle Tipps wie:

Technik, die für mehr Sicherheit sorgt

PCs und Smartphones sollten regelmäßig mit Updates versorgt werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Sensible Tätigkeiten, wie Internetbanking sollten nicht über öffentliche Netzwerke, wie in Hotels oder Restaurants, sondern nur über eine sichere Internetverbindung, beispielsweise über ein VPN (Virtual Private Network) oder den Internetanschluss zu Hause, durchgeführt werden. Zusätzlich bieten Firewalls und aktuelle Virenschutzprogramme einen wichtigen Basisschutz.

Passwörter und Zugänge

Starke Passwörter mit mindestens zwölf Zeichen, bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, erhöhen die Sicherheit erheblich. Wo möglich sollte eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie etwa die HYPO NOE ID App, aktiviert werden.

Vorsicht im Umgang mit E-Mails und Rechnungen

Rechnungen sollten stets genau geprüft werden. Unbekannte oder unerwartete Zahlungsaufforderungen sollten gelöscht und nicht weiter beachtet werden. Anhänge oder Links in E-Mails, in denen Bankdaten oder Zahlungen gefordert werden, dürfen keinesfalls geöffnet werden. Auch E-Mails von Behörden oder Unternehmen sollten kritisch hinterfragt werden. Ist man unsicher, ist es am besten, direkt über offizielle Kanäle der Firma oder Behörde Kontakt aufzunehmen. Förster dazu: „Im Zweifelsfall ist es besser, einmal zu viel anzurufen oder Kontakt aufzunehmen als einmal zu wenig.“

Bank- und Zahlungsdaten

Der Einstieg ins Internetbanking sollte ausschließlich über die offizielle Website oder App der Bank erfolgen, nicht über Links in E-Mails oder SMS. Außerdem sollten Kundinnen und Kunden ihre Bankdaten, wie PIN-Codes oder Passwörter, keinesfalls an Dritte weitergeben.
Förster empfiehlt: „Sollte bereits ein Verdacht auf Betrug bestehen oder sensible Daten weitergegeben worden sein, am besten sofort die eigene Bank kontaktieren, um möglichen Schaden zu begrenzen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unseren Kundinnen und Kunden gerne zur Unterstützung zur Verfügung.“

Bewusstes Handeln, regelmäßige Kontrolle der Kontobewegungen und die Nutzung sicherer Internetverbindungen tragen wesentlich zum Schutz vor Online-Betrug bei. „Das richtige Wissen und mit Wachsamkeit und Hausverstand zu agieren kann unser Geld und auch unsere digitale Identität schützen“, so Förster.

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