Schutz vor Cyberkriminellen durch mehr Aufmerksamkeit im Internet

Aktuelle Warnungen

Gefälschte SMS mit Trojaner "FluBot"

Über SMS versuchen Betrüger aktuell Android Smartphones mit dem Trojaner "FluBot" zu infizieren. Die Nachrichten enthalten angebliche Paket-Benachrichtigungen und werden mit den Namen bekannter Logistikunternehmen getarnt. Die Nachricht enthält einen Link, der beim Öffnen zu einer gefälschten Homepage des Logistikunternehmens führt, in der die Installation einer Tracking-App angeboten wird. Diese gefälschte Tracking-App ist jedoch der Trojaner "FluBot".

Ist die Schadsoftware einmal am Smartphone installiert, werden Kontaktdaten und sensible Informationen gestohlen. Ebenso liest der Schädling SMS-Authentifizierungscodes und sonstige Einmal-Codes (z.B. TAN-SMS) aus. Der Trojaner versteht sich auch darauf, die Banking-Apps nachzuahmen und den Nutzer zur Eingabe sensibler Daten zu bringen. Mit den Zugangsdaten und TAN-SMS räumen die Kriminellen in Folge die Konten ihrer Opfer leer.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Wenn Sie Benachrichtigungen (SMS, E-Mail) mit seltsamen Inhalt bekommen, löschen Sie diese umgehend.
  • Klicken Sie auf keinen Fall auf Links, die in diesen Nachrichten verschickt werden.
  • Installieren Sie Apps nur, wenn diese aus vertrauenswürdigen Quellen, den offiziellen App-Stores, stammen.
  • Halten Sie das Betriebssystem Ihres Smartphones und die darauf installierten Apps immer auf dem neuesten Stand.
  • Die Alarmglocken sollen schrillen, wenn Sie eine Paket-Benachrichtigung erhalten, obwohl Sie kein Paket erwarten.

Love- bzw. Romance-Scam

Kollegen unserer Filialen konnten Überweisungen als Betrugsmasche des sogenannten "Love-Scam" identifizieren und unsere Kundinnen und Kunden zum Glück noch rechtzeitig vor einer Überweisung eines Geldbetrages ins europäische Ausland informieren. Kriminelle erschleichen sich über Fake-Profile das Vertrauen von Personen und stiften diese dann an, ihnen sehr hohe Geldbeträge zu überweisen. Oftmals mehrere tausend Euro.

Beim „Love Scam“ handelt es sich um einen Partnervermittlungsbetrug.

Beim Partnervermittlungsbetrug wird das spätere Opfer in eine Affäre verwickelt und in weiterer Folge dann finanziell ausgebeutet. Die Kontaktaufnahme erfolgt oftmals auf "social media" - Portalen wie z.B. Facebook und dergleichen. Nach Aufbau einer Vertrauensbasis und Zusage eines Treffens wird unter dem Vorwand einer Notsituation (ich wurde soeben beraubt oder das plötzlich schwer erkrankte Kind oder die Mutter) um finanzielle Unterstützung ersucht. Geldbeträge sollen dann wegen der schlechten Rückverfolgbarkeit per Money-Transfer-Dienst übermittelt werden. Wird dennoch einmal bezahlt, erfolgt sofort die nächste Hiobsbotschaft und ein weiterer schwerer Schicksalsschlag erfordert eine neuerliche Überweisung. Durch die zum Teil sehr emotionellen Affären wurden so Geschädigte bereits um sehr hohe Beträge betrogen.

Tatsächlich sind die "geliebten" Personen in der von diesen dargestellten Art gar nicht existent. Dahinter stecken üblicherweise perfekte Betrügerinnen und Betrüger mit guten Umgangsformen und guter Tarnung, bei den vorgegebenen Identitäten um normale, situierte Bürgerinnen und Bürger, welche noch nicht einmal ahnen, dass hier ihr Name und zum Teil ihr Internetauftritt für Betrugszwecke verwendet wird.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Schützen Sie im Netz Ihre eigene Identität. Sämtliche von Ihnen bekannt gegebene persönliche Daten, erleichtern dem Täter sein Vorhaben.
  • Vermeiden Sie es unbedingt, persönliche Fotos oder Videoaufnahmen mit dem Täter auszutauschen. Dies erleichtert dem Täter die spätere Umsetzung der Tat, indem er Sie möglicherweise mit der Veröffentlichung derartiger Bilder unter Druck setzt.
  • Einem ersten persönlichen Treffen sollten immer Telefonate vorausgehen.
  • Erste Treffen sollten immer an öffentlichen und/oder gut besuchten Orten stattfinden.
  • Scheuen Sie sich nicht eine Anzeige zu erstatten; wir alle wissen: "Liebe macht blind"! Das ist auch der Grund, warum Täter die Gefühlswelt des späteren Opfers ausnutzen, um so an deren Geld zu gelangen.

Quelle: Informationsblatt der Polizei "Schutz vor Love-Scam".

Cyberkriminelle nutzen Coronaviruskrise verstärkt, um an ihre Daten zu kommen

Fotocredit: HYPO NOE

Aktuell versuchen Cyberkriminelle wieder verstärkt an Kontodaten und Zugangsdaten für Internetbanking zu gelangen.

  • Achten Sie stets in der Adresszeile Ihres Browsers auf korrekte und gesicherte Webadressen.
  • Heutige Betrugsseiten sind häufig sehr gut gefälscht. Seien Sie deshalb grundsätzlich misstrauisch.
  • Geben Sie auf keinen Fall Ihre Daten an Dritte weiter.
  • Nutzen Sie für den sicheren Login und Überweisungen die HYPO NOE ID App und bestätigen Sie nur dann eine ID App Aufforderung, wenn Sie diese auch selbst veranlasst haben.

Bei jeder Änderung in Ihrem HYPO NOE 24/7 Internetbanking erhalten Sie eine E-Mail Verständigung. Deshalb achten Sie bitte darauf, dass im Internetbanking eine korrekte E-Mail Adresse hinterlegt ist. Haben Sie die Änderung nicht selbst initiiert sollten Sie sofort handeln.

Kontaktieren Sie umgehend die Internetbanking Hotline unter +43 (0) 504 004-7043 (Mo.-Do. 8-18 Uhr und Fr. 8-17 Uhr) oder das Service Center unter +43 (0) 590 9100. Wenn Sie noch Zugriff auf Ihr Internetbanking haben, empfiehlt es sich sofort eine Transaktions- oder Verfügersperre über das Verfügermenü - Sicherheit - Sperren zu aktivieren.


Ihre HYPO NOE

Haben Sie irrtümlich Betrügern ihre Daten gegeben?

Infobroschüre zu Cyberbetrug

Die Wirtschaftskammer hat gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt eine kurze Infobroschüre herausgeben,  die es Ihnen erleichtern soll, Cyberbetrug leichter zu erkennen und so frühzeitig zu verhindern.

Weitere Sicherheitswarnungen

Phishing-Mails mit Login-Aufforderung im Umlauf

Folgen Sie bitte keinesfalls irgendwelchen Login-Links, die Sie per E-Mail erhalten, auch wenn es so aussieht, als käme das Mail tatsächlich von der HYPO NOE! Die HYPO NOE versendet niemals anonym E-Mails an unsere Kundinnen und Kunden mit der Aufforderung sich irgendwo einzuloggen.
Für weitere Fragen steht Ihnen unsere Service Center unter +43 (0) 5 90 910 0 zur Verfügung.


Sicherheitswarnung "Tech Support Scam"-Betrugsversuch

Vorsicht vor Telefonanrufen oder E-Mails von angeblichen Mitarbeitern des technischen Supports, die behaupten, dass Ihr Computer, Tablet oder Smartphone von Viren befallen sei und Ihnen Hilfe zur Säuberung Ihrer Geräte anbieten. Diese versuchen Sie zu überreden, eine Fernwartungssoftware auf Ihrem Gerät zu installieren, die das Ausspähen sensibler Daten - wie aus dem HYPO NOE 24/7 Internetbanking - und das Auslösen nicht autorisierter Überweisungen ermöglicht.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Geben Sie niemals persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter, Kontonummer oder mobile Rufnummer bekannt.
  • Folgen Sie in keinem Fall der Aufforderung eine Fernwartungsoftware per Download aus dem Internet oder eine App zu installieren.
  • Lassen Sie sich nicht von Drohungen irritieren, ein Programm zu installieren.
  • Werden Sie von einem angeblichen Support-Mitarbeiter angerufen, beenden Sie das Gespräch sofort.


Sollten Sie diesbezüglich Fragen oder den konkreten Verdacht haben, dass Sie von einem Betrugsversuch betroffen sind, wenden Sie sich umgehend an unsere Electronic-Banking Hotline, diese steht Ihnen unter der Telefonnummer +43 (0) 504 004-7043 von Mo.-Do. von 8-18 Uhr und Fr. von 8-17 Uhr zur Verfügung.